Gartenbauzentrale Papenburg

Sie sehen gut aus, geben Geschmack oder eine besondere Note und sind immer erhältlich: Kräuter von Küstengold. Ihr Anbau geschieht in und um Papenburg an 364 Tagen im Jahr von Profis, die ihr Handwerk verstehen und seit Jahrzehnten in der Kräuteraufzucht tätig sind. Die Liebe zu den grünen Pflänzchen hat auch Andreas Brinker für sich entdeckt. Er wollte vor rund 25 Jahren nur ein Praktikum bei der GBZ machen, dann blieb er und kümmert sich heute vor allem um den Verkauf der frischen Kräuter. 

Genossenschaftlich

Seit 1930 besteht die Gartenbau­zen­trale Papenburg als Genossen­schaft. Mittlerweile gehören ihr 45 Betriebe an, von denen sich allein 25 aus­schließ­­lich dem Anbau von Kräutern widmen. Sie alle befinden sich in einem Radius von zehn Kilo­­metern rund um die 35.000-Einwohner-Stadt an der Ems. Hier sitzt sich auch die Ver­waltung der GBZ, die dafür zuständig ist, dass alles frisch in den Märkten ankommt.

Ganzjährig

Rund 50 verschiedene Kräuter hat die GBZ im Programm, allerdings machen die fünf beliebtesten einen Großteil des Anbaus an. Dazu gehören Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Minze sowie Rosmarin. Stark im Kommen ist aber auch Koriander, der Salaten und vielen asiatische Speisen ein besondere Note gibt. Gezogen werden Kräuter übrigens das ganze Jahr, einzig am ersten Weihnachts­feiertag ruht die Arbeit. 

Aromatisch

Um immer frische Ware liefern zu können, bauen alle 25 Kräuterbetriebe jederzeit alle wichtigen Kräuter an. Je nach Saison arbeiten so bis zu 60 Personen auf einem Hof. Vor allem Schnittlauch ist besonders pflege­intensiv. Er wird nach einem Jahr im Freiland zurück­ge­schnitten und ein­ge­froren. Später taut man ihn wieder auf, reinigt und verliest ihn von Hand. Danach kommt der Schnitt­lauch wieder in den Kräuter­topf.

Pflegeleicht

Bei optimaler Pflege haben Sie zwischen zehn und zwölf Wochen Freude an Ihrem Küstengold Basilikum. Es liebt das Licht, verträgt aber keine pralle Sonne. Außerdem sollten Sie Basilikum niemals von oben gießen, das mag es nämlich gar nicht. Besser ist es dagegen, den Topf auf einen Unterteller zu stellen und diesen mit etwas Wasser zu füllen. Generell mag es die beliebte Gewürzpflanze aber eher trocken.